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Anti-Atom-Bündnis in Berlin und Potsdam

Das Anti-Atom-Bündnis Berlin/Potsdam und die Berliner Gruppe der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW) hatten am 10.September 2016 mitten in Babelsberg auf dem Weberplatz eine Notfallstation entsprechend des aktuellen Katastrophenschutzplanes und einen Infostand aufgebaut. Mit dieser Dekontiminationsübung wurde auf die Gefahren des 43 Jahre alten Reaktors aufmerksam gemacht, der ungeschützt gegen Flugzeugabstürze und Terrorangriffe ist. Es wurde erläutert, dass der überarbeitete Katastrophenschutzplan unzureichend ist und die Schutzzonen zu klein sind. Mit einem Lächeln erwiderten manche Bürger:

Das macht doch nichts – beim DDR-Zivilschutz hatten wir gelernt, dass eine Aktentasche über dem Kopf ausreichend ist!“.

Widerrufsklage gegen die Betriebsgenehmigung des Atomreaktor in Wannsee

Priorisierung der Vorschläge Bürgerhaushalt Potsdam läuft noch bis 10.06.

Das Anti-Atom-Bündnis in Berlin und Potsdam unterstützt den Vorschlag 837 für den Bürgerhaushalt 2017 von Potsdam.

Die Anregung zu diesem Vorschlag war die Klage der Aachener Städteregion gegen das belgische Schrott Atomkraftwerk Thiange2. Wie dort die innereuropäische Grenze, die die Aachener Bevölkerung zwingt ein immenses Risiko mitzutragen, ohne dass sie rechtlich/politisch Einfluss darauf nehmen kann, wirkt auch die innerdeutsche Ländergrenze Brandenburg-Berlin für die Potsdamer entrechtend. Das ist angesichts des Risikos für Leben, Gesundheit und Eigentum, das die atomare Technologie auch für die auf der anderen Seite der Berliner Stadt-Grenze und auch im Hinblick auf zukünftige Generationen birgt, für den Antragsteller nicht Grundgesetzkonform.

hzb tagx min

Der Atomreaktor Wannsee am HZB wurde wieder angefahren. Wie geplant wird einen Tag nach Bekanntgabe, eine Protestkundgebung vor dem HZB stattfinden, der Tag-X.