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Anti-Atom-Bündnis in Berlin und Potsdam

Uns erreichte die Bitte, die Vorbereitung des Uranium Filmfestivals Berlin 2020 zu unterstützen: https://www.ecocrowd.de/project/iuffberlin8/

Filmfestival

Das Internationale Uranium Film Festival ist weltweit das einzige Festival, das sich dem Thema Radioaktivität und der gesamten atomaren Brennstoffkette widmet. Wir sind unabhängig und informieren kontinuierlich über atomare Risiken.

Vom 15.-18. Oktober 2020 möchten wir im Zeiss-Großplanetarium und im Kino in der KulturBrauerei in Prenzlauer Berg Filme aus aller Welt zu Atomkraft und radioaktiven Gefahren zeigen: aktuelle, brisante, von einer internationalen Fachjury ausgewählte Kurz-, Dokumentar-, Animations- und Spielfilme, viele davon als Deutschland-Premieren.

Wir erhielten folgenden interessanten Veranstaltungshinweis:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

es hat etwas länger gedauert als geplant. Nun ist es geschafft. Die erste Ausgabe des World Nuclear Status Report / Focus Europe ist fertig. Wissenschaftler aus etlichen Ländern haben beigetragen und konnten dank einer vielfältigen Gruppe von Sponsoren diese Arbeit machen. Nach dem Erfolg des jährlichen Statusberichtes zum Stand der Entwicklung der Atomindustrie (World Nuclear Industry Status Report) schließen wir mit diesem internationalen Bericht über Atommüll und die ungelöste Endlagerfrage eine Lücke. Es wird versucht, die schwierige Lage der Entsorgung von Atommüll in den Atomstaaten darzustellen und vergleichbar zu machen. Wir wollen den Bericht mit einer Gruppe der beteiligten Wissenschaftler am 11.11.2019 in Berlin vorstellen. Die Veranstaltung findet in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin statt. Hier ist der link zum Programm inklusive der Möglichkeit zur Registrierung.

https://calendar.boell.de/en/event/launch-world-nuclear-waste-report-wnwr-focus-europe

Über Ihr/Euer Interesse würden sich die Autoren und würde auch ich mich freuen.

Beste Grüsse aus dem Wendland.

Das Folgende bezieht sich auf den Reaktor Phillipsburg 2 und soll nur zum Vergleich mit dem BER II anregen.

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg veröffentlicht in vorbildlicher Weise Dokumente zu Stilllegung und Abbau der Kernkraftwerke Neckarwestheim und Phillipsburg 2.

https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/kernenergie-und-radioaktivitaet/kerntechnische-anlagen/kkw-in-baden-wuerttemberg/neckarwestheim/stilllegung-und-abbau

Bei dem dort dargestellten Ablauf gibt es einen interessanten Unterschied zu dem Vorgehen des Helmholtz-Zentrums Berlin: Erst wurde die Öffentlichkeit informiert und beteiligt, dann erst der Antrag auf Erteilung einer Stilllegungs- und Abbaugenehmigung gestellt. Selbst der Antrag auf Stilllegung wurde veröffentlicht.

Diese online Petition hat zwar nichts mit dem Berliner Forschungsreaktor zu tun, sollte aber von uns unterstützt werden:

An: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Postfach 7151, 24171 Kiel ; Samtgemeinde Hadeln Bauamt, 21762 Otterndorf

"Die von Vattenfall beantragten Nuklideinleitungen beim Rückbau des AKW's Brunsbüttel in die Elbe sind tausendfach höher als beim Leistungsbetrieb. Die beantragte Einleitung von 185 Milliarden Becquereln an radioaktiven Substanzen pro Jahr, in 200 m Entfernung vom Deichfuß, wird abgelehnt. Wir fordern beim Rückbau durch zusätzliche Filterung die Emission von radioaktiven Substanzen vollkommen zu vermeiden."

https://weact.campact.de/petitions/kein-radioaktives-abwasser-aus-dem-akw-brunsbuttel-in-die-elbe

Am 16.02.2018 hat das Bundesumweltministerium (BMUB) gemeinsam mit den Bundesländern, dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und dem Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) ein Portal zur Sicherheit in der Kerntechnik freigeschaltet (www.nukleare-sicherheit.de).

Ein Hauptschwerpunkt scheint die Information rund um die Stilllegung kerntechnischer Anlagen zu sein. Z.B. wurden in Deutschland über 30 Forschungsreaktoren unterschiedlicher Größe endgültig abgeschaltet, zum Teil wurde auch schon deren Stilllegung beendet. Zu den Forschungsreaktoren, deren Stilllegung beendet ist, wird auch der BER I gerechnet. Das scheint wohl ziemlich blauäugig zu sein, denn ein Abbau, wie er in diesem Dokument allgemein dargestellt ist, hat nicht stattgefunden. Ein Thema, dem sich die neu gegründete Dialoggruppe beim HZB zuwenden muss.