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Anti-Atom-Bündnis in Berlin und Potsdam

Die Bundesregierung hat für alle Flächenländer das Ziel vorgegeben, zwei Prozent der Landesfläche für Windkraft zu reservieren. Berlin ist mit seinen sechs Windrädern das Schlusslicht unter den Bundesländern!

rbb24 berichtete am 08.06.2022:

Auf Druck der Bundesregierung sucht Berlin nach Möglichkeiten, um Windräder in der Stadt aufzustellen. Dabei scheinen mehr Optionen denkbar als gedacht: Der Forschungsreaktor am Wannsee ist davon ein möglicher Standort. In der Debatte um den Ausbau der Erneuerbaren Energien wächst der Druck auf den Berliner Senat, mehr Windkraftanlagen in Berlin zu ermöglichen. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) bringt als konkreten Standort das Areal um den Atom-Forschungsreaktor Wannsee ins Gespräch.

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Landesgeschäftsführer Tilmann Heuser sagte dem rbb, dass es bei den Standorten darauf ankomme, sehr genau die Lärm-Emissionen zu prüfen und neue Bodenversiegelungen zu verhindern. Angesprochen auf Windräder in Industrie- und Gewerbegebieten, nannte Heuser das Gelände des Forschungsreaktors Wannsee als eine Option. Als weitere mögliche Flächen in Berlin gelten das Gebiet am Autobahndreieck Neukölln sowie der Bereich um das Klärwerk Ruhleben.

Link zum vollständigen Artikel https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2022/06/berlin-windrad-wannsee-windenergie.html

Übrigens hat der Bundesverband WindEnergie BWE e.V. seine Studie zur Ermittlung der Flächenpotenziale für die Windenergie an Land aus dem Jahr 2011 aktualisiert. Gemeinsam mit dem Fraunhofer IEE sowie dem Umweltplanungsbüro Bosch & Partner zeigt der BWE anhand einer bundesweiten Raumbewertung auf, dass über alle 16 Bundesländer hinweg bei konsequenter Ausweisung ausreichend Flächen verfügbar sind, um das Mindestziel von 2 Prozent der Bundesfläche für die Windenergie zu erreichen.

Link zur Pressemitteilung: https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/detail/bwe-praesentiert-neue-flaechenstudie-zeit-der-ausreden-ist-vorbei/