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Anti-Atom-Bündnis in Berlin und Potsdam

Wir erhielten folgenden Leserbrief:

"Da die Organisatoren der Werbekampagne "Kernkraft? Ja Bitte!" bisher keine öffentliche Klarstellungen zur Abgrenzung von der Atomkraft auf den beiden Hauptseiten der Werbekampagne https://www.kernkraft-ja-bitte.de/ und https://www.dennree-biohandelshaus.de herausgegeben haben, habe ich mich entschlossen, eine diesbezügliche online Beschwerde beim Werberat (https://www.werberat.de/) einzureichen.

Neben den auf https://www.atomreaktor-wannsee-dichtmachen.de schon genannten Kritkpunkten, habe ich die subtile Gehirnwäsche folgender Seite kritisiert:

Unter https://bio-markt.info/kurzmeldungen/dennree-fuer-kernkraft.html wird in der Einleitung in fetten Lettern geschrieben:

„Kernkraft? Ja, bitte!“ heißt ein Slogan, mit dem die BioMarkt-Verbundgruppe und die Denn’s Biomärkte derzeit werben. Wer den Klimawandel im Kopf hat, denkt sofort an eine Renaissance der CO2-armen Atomkraft in Deutschland und wundert sich, dass eine solche Forderung ausgerechnet aus der Bio-Branche kommt. Späte Einsicht?"

Es wird unterschwellig suggeriert, dass es keine Frage gibt, dass Atomkraft CO2 arm ist. Und mit der Ergänzung "Späte Einsicht?" wird diese Suggestion nochmals verstärkt. Mit dieser Einleitung UND einer fehlenden eindeutigen Positionierung gegen die Atomkraft hat Denn's indirekt den deutschen Atomausstieg in Frage gestellt und der Atomlobby einen Dienst erwiesen.

Einen identischen Text hat übrigens die "bio verlag gmbh" in youtube unter den Werbefilm gesetzt.

Für mich wurden mit dieser Art der Werbung ethische / moralische Grenzen in der Werbung klar überschritten.

S.W."

 

Das Magazin t3n (Netzwerk für digitale Pioniere, Early Adopter und Zukunftsmacher) hatte unter dem Titel "Werbefails 2018: Das waren die größten Werbepannen in diesem Jahr" (Link) die größten Fehlgriffe aus 2018 zusammengestellt. Aber die Redakteuere waren sich sicher: "Schlimme Werbekampagnen gibt es jedes Jahr".

Aus diesem Grund hat unser Bündnis die Werbung von Denn's https://www.kernkraft-ja-bitte.de/ beim Magazin t3n als Kandidat für die größte Werbepanne 2019 eingereicht.

Denn's hat bis heute kein klares Statement auf ihrer Webseite gegen die "Atomkraft" abgegeben. Aus diesem Grund fordern Aktivisten aus unserem Bündis die transparente Offenlegung der Quellen für die 300.000€ Spendengelder.

Angesichts der Aktivitäten von "nuklearia", die aktuell mit ihrer "Klimademo" für Atomkraft werben wollen, fordern wir eine klare Aussage: "Denn's Biomarkt, auf welcher Seite stehst Du?"


2019 11 28 Kernenergie Kernkraft

Abschaltparty

Am Ende bleibt für uns und nachfolgendeGenerationen "nur" unendlicher Müll von Neutronenforschern.
Wir feiern das Ende trotzdem und schlürfen schon mal genüßlich am Schwimmbad-Cocktail.

"Bitte den Flyer anklicken, um den Text der Rückseite zu lesen:
"Atomkernspaltung. Die Geschichte ihres Anfangs und der unabsehbaren Folgen durch Forschung und technische Anwendung in der Region Steglitz-Zehlendorf – Potsdam."

 

Liebe Aktive, lieber Robert Habeck,

gestern im Anne Will Talk - https://daserste.ndr.de/annewill/index.html " Streiken statt Pauken " waren die "Nebelwerfer-Argumente" u. hinterhältigen Industrieinteressen mal wieder back-mindig dabei.

Im eingeblendeten Interview mit Greta Th. "Ich bin Realistin. Ich sehe Fakten" räumt sie differenziert ein, daß es lt. Klimarat der Atomkraftwerke bedarf, um den Energiebedarf der Weltbevölkerung momentan zu decken. Das sei aber nicht ihre persönliche Meinung, sondern das hätte ihr der Klimarat gesagt. Das empört mich zutiefst.

kerngedankenIm Umkreis von nur wenigen Kilometern befindet sich eine einmalige Ansammlung von Orten, an denen uns die Geschichte der atomaren Verirrung der Menschheit zum Greifen nahe kommt:

  • Berlin-Dahlem, Dezember 1938: Otto Hahn, Fritz Straßmann und Lise Meitner entdecken und beschreiben zum ersten Mal die Urankernspaltung
  • Potsdam-Griebnitzsee, Juli 1945: US-Präsident Truman gibt den Einsatzbefehl für die beiden Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki
  • Berlin-Wannsee, März 1959: Das „Hahn-Meitner-Institut für Kernforschung Berlin“ geht zunächst mit dem Berliner-Experimentier-Reaktor BER I (bis 1971) in Betrieb. 1973 folgt der
    BER II, der nun im Dezember 2019 außer Betrieb gehen soll. Beide Atomreaktoren haben in dieser Zeit eine große Menge an hochradiokativem Müll produziert, der in einem bisher nicht gefundenen Atommülllager irgendwo in Deutschland für eine Million Jahre sicher gelagert werden muss.