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Anti-Atom-Bündnis in Berlin und Potsdam

Termine

Zur Zeit keine Termine

Wer die CDU wählt, riskiert eine Renaissance der Atomkraft in Deutschland!

Würde mit Laschet als Kanzler eine Atomrenaissance auch in Deutschland eingeleitet?
Dieser Frage geht der Beitrag "Deutschland und seine internationalen Atomkooperationen" von Hans-Josef Fell auf der Portal von Franz Alt nach.

Wer in diesem Wahlkampf bei der CDU genau hinhörte, wird erstaunt sein über die atomfreundlichen Aussagen, insbesondere von Kanzlerkandidat Armin Laschet und dem Mitglied seines Kompetenzteams Friedrich Merz. Gerade im vorletzten Kanzlertriell setzte Laschet nochmal bewusst und pointiert die These, dass es wohl ein Fehler sei, zuerst aus der Atomenergie und dann erst aus der Kohle auszusteigen. Eine These, wie sie aktuell wieder verstärkt in den Propagandaäußerungen der Atomlobbyisten zu finden ist.

Lesen Sie den Artikel um die Aussage:

Deutschland ist noch längst kein Atomausstiegsland. Das Abschalten der Atomkraftwerke reicht dafür nicht aus.

zu verstehen.
Link zum Artikel: https://www.sonnenseite.com/de/politik/deutschland-und-seine-internationalen-atomkooperationen/

Wir hatten vom Anti-Atom-Bündnis Berlin Potsdam über https://www.abgeordnetenwatch.de versucht, von Friedrich Merz eine Antwort auf unsere Frage "Wie bewerten Sie heute die Technologie der 'Dual Fluid-Reaktoren' in Bezug auf die Lösung der Klima Probleme?" zu bekommen. Aber diese Frage wurde wie viele andere Fragen nicht beantwortet. Deshalb unsere Vermutung:

"Wer die CDU wählt, riskiert eine Renaissance der Atomkraft in Deutschland!"

 

Politmagazin Fakt: Warum uns die Atomkraft in der Klimakrise nicht hilft!

Unbedingt empfehlenswert, sehr informativ: Politmagazin Fakt vom 07.09.2021:

Bald geht das letzte deutsche Atomkraftwerk vom Netz. Doch die jahrzehntelange atomare Stromerzeugung wird uns noch viele Jahre belasten. Immenser Aufwand und Kosten, welche die kommenden Generationen erbringen müssen.

Die Möglichkeit das Video anzusehen war durch MDR / ARD zunächst auf 14 Tage bis zum 14.09.2021  22:49 Uhr begrenzt. Wir fragten uns, ob das Thema zu heiß war, kurz vor der Bundestagswahl?  Nun hat man es an anderer Stelle bereitgestellt. Vielen Dank!

Link zum Video

Link zum Audio-Podcast MDR-Investigativ (Infos hinter der Recherche zu dem Beitrag mit dem Autor):

 

Argumente gegen Atompropaganda: Fakten zur Wirkung niedriger Strahlendosen

In der neuen Ausgabe des IPPNW-Forums wurde ein zweiseitiger Beitrag von Prof. Dr. med. Alfred Böcking zum Thema "Argumente gegen Atompropaganda: Fakten zur Wirkung niedriger Strahlendosen" veröffentlicht.

Link zur online Version des IPPNW-Formus 167/2021: https://www.ippnw.de/press6e/ippnw-forum.html Seite 18/19

Link zu einer ausführlicheren PDF Version: http://www.ippnw.de/bit/strahlenfakten

Vollständiger Rückbau der stillgelegten Forschungsreaktoren BER I und BER II in Wannsee – Synergieeffekte nutzen

Eine Initiative der Berliner Linken im Abgeordnetenhaus

Die Fraktion Die Linke im Abgeordnetenhaus hat sich geschlossen für die Entsorgung auch der Reste des BER I ausgesprochen. „Mit dem vollständigen Rückbau beider Forschungsreaktoren könnten die Flächen des Campus Wannsee künftig vollumfänglich für die Wissenschaft zur Verfügung stehen.“

Die Initiative dazu ist von Franziska Brychcy, die im Wissenschaftsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses ist, ausgegangen. SPD und Grüne haben sich der Beschlussvorlage noch nicht angeschlossen. Franziska Brychcy wird sich auch in Zukunft für eine Entsorgung der radioaktiven Reste des BER I engagieren.

Link: Antragstext

BER I Restmüll - Politiker in und für den Bezirk Steglitz-Zehlendorf positionieren sich

Am 25. August 2021 hat die Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf beschlossen, das Bezirksamt zu beauftragen, sich für den Abtransport des radioaktiven Abfalls aus dem BER I und BER II einzusetzen (Beschluss Nr. 1384/V). Das Bezirksamt mit seiner CDU-Bürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski beauftragt danach die für Umwelt zuständige Stadträtin Maren Schellenberg (Bündnis90/Die Grünen) mit der Umsetzung. Mit einer Antwort der zuständigen Stellen bei Bund und Land ist in etwa zwei Monaten zu rechnen.
Das Verfahren wurde durch einen Antrag der CDU-Fraktion, dem die Linksfraktion beigetreten ist, am 19.05.2021 in Gang gesetzt. Dieser wurde zunächst an den Ausschuss für Grünflächen, Umwelt und Bürgerbeteiligung verwiesen, dort am 17.06. einstimmig befürwortet und dann erst konnte der oben genannte Beschluss gefasst werden.

Globlaer Klimastreik mit "Atomkraft - Nein Danke!"

Liebe Mitstreiter,

für den Klimastreik am 24.09.2021 haben sich die Organisatoren eine innovative Art der Werbung einfallen lassen. Jeder kann mit seinem Profilbild z.B. in Whatsapp für den Klimastreik werben. Dazu kann könnte jeder persönliches sein spezielles Anliegen symbolisieren.

Link: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/profilbildgenerator/

Wir haben mit dem "Atomkraft - Nein Danke!" Logo experimentiert und das bekommen. Wer das Bild nachnutzen will, einfach auf das Handy herunterladen und in seinem Nachrichtendienst der Wahl einbinden.

Viel Spaß

Klimastreik Atomkraft Nein Danke

Aus einer Mail von .ausgestrahlt wissen wir, dass wir mit diesem Gedanken nicht alleine sind.

Fragen, die der Wahl-o-Mat zur Bundestagswahl 2021 NICHT stellte!

In Vorbereitung der Bundestagswahl 2021 ist der Wahl-o-Mat wieder eine willkommene Ergänzung, um seine persönliche Wahlentscheidung sich bestätigen zu lassen oder aber auch, um sich ohne viel Mühe eine Meinung zu den umfangreichen Wahlprogrammen zu machen.

Doch leider kann der Wahl-o-Mat keine vollständige Analyse der Wahlprogramme durchführen. Wichtige Themen fallen einfach herunter. Aus diesem Grund haben wir vier atompolitische Themen ausgewählt, die direkten Einfluss auf die Politik haben:

Für das Anti-Atom-Bündnis in Berlin und Potsdam ergibt sich folgende Wertung:

  • Grüne und Linke machen die klarsten Aussagen zu unseren atompolitischen Themen.
  • CDU/CSU und SPD machen keine klare Aussage, aus der Atomkraft dauerhaft auszusteigen.
    Es besteht die Gefahr, dass über einen Etikettenschwindel die Atomkraft als vermeintlich „sauber“ weiter genutzt wird.
  • Bei etlichen Parteien fehlen Aussagen zu unseren atompolitischen Themen
  • Die AfD ist nicht wählbar.

Bitte beachten Sie, dass

Atompolitisches Gespräch Atomkraft in Europa- zurück in eine strahlende Zukunft?

Webkonferenz am 13.09.2021 19.00 – 21.30 Uhr

Aus einer Einladung von Bündnis90/Die Grünen:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freund*innen,

In Deutschland sollen bis Ende 2022 alle Atomkraftwerke vom Netz gehen. Dagegen regt sich von Seiten der Atomlobby zunehmend Widerstand, teils aus vorgeblichen Gründen des Klimaschutzes, teils aus Gründen der angeblich billigen Energieversorgung und Energiesicherheit. Aber auch einige europäische Länder wollen einen anderen Weg einschlagen und entweder neue Atomkraftwerke bauen oder neu in die Atomkraft einsteigen. Haben wir aus der Nutzung der Atomenergie und ihren Problemen und Katastrophen nichts gelernt? Wie ist die europäische Haltung und wie kommen wir endlich weg von der Nutzung dieses energiepolitischen Irrweges? Über Ihr Interesse an der Veranstaltung würden wir uns sehr freuen.

Für Fragen zur Veranstaltung Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Themen
  • Bernd Voß, MdL – Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Landtag Schleswig-Holstein, Co-Vorsitzender der Grünen im Europäischen Ausschuss der Regionen
    Einführung
  • Rebecca Harms
    „Ignalina ist überall“ eine kritische Betrachtung
  • Clemens Weiß, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Sylvia Kotting-Uhl, MdB
    Die polnische Atomstrategie und mögliche Auswirkungen auf Deutschland und Europa
  • Stefan Wenzel, MdL Nds., ehemaliger Umweltminister des Landes Niedersachsen
    Endlagerung – national und internationa
  • Patricia Lorenz, grüne Stadträtin in Österreich und Atomsprecherin von Global 2000
    „Green Finance Taxonomy“ – Atomkraft darf keine grüne Investition werden
  • Jutta Paulus, MdEP
    Europa- Gibt es eine Renaissance der Atomkraft? Was verbirgt sich hinter: „Small Modular Reactor“?
  • Joonas Laks, Vorstand der Grünen Partei in Estland
    Aktueller Stand in Estland zum Einstieg in die Atomkraft
Teilnahmelink:: https://us02web.zoom.us/j/82131243336?pwd=d2xFdUNWaHlBN1QweFEyQkplOS9TQT09

Atom(waffen)ausstieg: LINKE fragt nach deutscher Beteiligung an Forschung und Entwicklung von Atomwaffen und Komponenten

Hubertus Zdebel: 29. August 2021

Wenige Tage vor den Aktionen der Friedensbewegung am 5. September gegen die in Büchel/Eifel stationierten Atomwaffen und für den Beitritt der Bundesrepublik zum Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen wollen der Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel und seine Fraktion DIE LINKE von der Bundesregierung erfahren, ob und welche deutschen Beteiligungen es im Rahmen der Ausnahmeregelungen im Kriegswaffengesetz hinsichtlich der Nato-Mitgliedschaft bei der Forschung und Entwicklung von Atomwaffen und Komponenten gegeben hat bzw. gibt. Eine entsprechende Kleine Anfrage mit der Drucksachennummer 19/32074 ist auf den Weg gebracht.

Link: https://www.hubertus-zdebel.de/atomwaffenausstieg-linke-fragt-nach-deutscher-beteiligung-an-forschung-und-entwicklung-von-atomwaffen-und-komponenten/

"Atomkraft ist kein Klimaretter" Sulzbrunner Symposium vom 06.10.-10.10.21

Aus der Einladung:

Uranabbau – Nuklearwaffen – AKW-Ausstieg – Atommüll-Endlager

Die Klimakrise ist die zentrale politische Frage der Gegenwart. Die notwenige Abkehr von fossilen Energien darf aber die Atomenergie nicht ausschließen. Der Atom-Ausstieg muss umgesetzt werden.

Wir wollen das Thema 'Atomkraft' und das notwendige 'Ende des Atomzeitalters' in all seinen Aspekten im nächsten Sulzbrunner Symposium 2021 kritisch begleiten und die zivilgesellschaftliche Auseinandersetzung damit wiederbeleben und anregen. Es braucht jetzt eine Anti-Atom-Bewegung 2.0 und einen Schulterschluss mit der Klima-Bewegung.

Wir werden mit Friedensnobelpreis-Trägern über Wege zu einer Welt ohne Atomwaffen sprechen, erfahrene Klima-und Anti-Atomaktivisten zusammenbringen, die Behauptungen der Atomlobby widerlegen, gemeinsam Kriterien für die Endlagersuche festlegen – und die nächsten Schritte in eine atomfreie Zukunft planen.

Wir laden ein zu einem  "Gipfeltreffen der Anti-Atom-Bewegung".

Nukleare Teilhabe beenden: Impulse für ein atomwaffenfreies Deutschland

Pressemitteilung von IPPNW und ICAN vom 26.08.2021

Im Vorfeld des ersten TV-Duells veröffentlichen IPPNW und ICAN Deutschland heute die Publikation "Impulse für ein atomwaffenfreies Deutschland: Nukleare Teilhabe beenden, nukleare Abschreckung delegitimieren". 15 Autor*innen aus der Zivilgesellschaft geben darin Denkanstöße für eine Debatte zum Ende der nuklearen Abschreckung. Die Bundestagswahl bietet die Chance, Deutschlands Rolle in der Atomwaffenpolitik neu auszurichten.

Obwohl Wissenschaftler*innen das Risiko eines Atomkrieges so hoch wie nie zuvor einschätzen, spielt die Atomwaffenpolitik im Wahlkampf bisher keine Rolle. Aus Sicht der Abrüstungsorganisationen steht die künftige Bundesregierung in der Verantwortung, die Rolle der Atomwaffen zu verringern: Sie muss mit konkreten Schritten die Beendigung der nuklearen Teilhabe und den Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag einleiten sowie eine offene und kritische Debatte in der NATO zur künftigen Rolle von Atomwaffen einfordern. Erste Maßnahmen könnten die Teilnahme an der ersten Staatenkonferenz des Atomwaffenverbotsvertrags vom 22. bis 24. März 2022 sein und eine klare Absage an die Beschaffung neuer Atomwaffenträgersysteme sowie an die Stationierung neuer US-Atomwaffen im nächsten Jahr.